Tourismuslehre



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BWL der Reiseveranstalter Teil 3

Funktionen der Reiseveranstalter

Produktionsfunktion:

Der Reiseveranstalter erstellt durch Zusammenstellung und  Abstimmung einzelner Leistungen Dritter ein neues Produkt. Dieses neu erstellte Produkt, bietet dem Kunden einige Nutzenvorteile, gegenüber der selbstorganisierten Reise. Die Abnahme größerer Kontingente ermöglicht den Leistungsträgern eine wesentlich niedrigere Preisgestaltung gegenüber Einzelplatzbuchungen und Individualreisenden. Normalerweise ergibt sich hierdurch ein Kostenvorteil für den Kunden, doch in der heutigen Zeit, ist dieser Kostenvorteil teilweise nicht mehr gegeben. So ist es keine Seltenheit, das ein Kunde im Direkteinkauf ein Flugticket billiger erwirbt, als dies z.B. der Reiseveranstalter tun kann.

Handelsfunktion:

Eine Handlungsfunktion, wird ausgeübt wenn eine Person/ein Unternehmen zwischen Anbietern und Abnehmern  eines Gutes vermittelt. In der Touristik bezieht sich die Handelsfunktion auf den Einkauf von Kapazitäten bei den Leistungsträgern und der Weiterverkauf dieser Kapazitäten bei als Bestanteil eines neuen, eigenständigen Produkt, der Pauschalreise.

Risikoübernahmefunktion:

Die Reiseveranstalter übernehmen gleich zweifach Risiken, einmal die Risiken für den Endverbraucher, als auch für die Leistungsträger, somit hat der Reiseveranstalter eine sog. Risikoübernahmefunktion. Denn der Reiseveranstalter stellt Pauschalpakete zusammen, somit muss der Endverbraucher nicht das Risiko eingehen, Produkte von einem fremden Dienstleister zu beziehen. Der Reiseveranstalter haftet ebenfalls für Mängel während der Reise, die durch die Leistungsträger verursacht werden. Da Reiseveranstalter oftmals Festkontingente einkaufen, übernehmen sie so das Absatzrisiko, welches sonst die Leistungsträger hätten.

Informationsfunktion:

Durch die Kataloge/Prospekte der Reiseveranstalter, wird neben der Werbung fürs eigene Unternehmen, auch ausführlich über die Zielgebiete informiert. Durch die Präsentation der Produkte im Katalog,  werden Informationen über die Leistungsträger und Zielgebiete an den Kunden weitergegeben.

Zielgebietserschließungsfunktion:

Viele Urlaubsgebiete im Mittel- und Fernstreckenbereich, erlangen erst durch die Tätigkeit der Reiseveranstalter, größere Bekanntheit. Wird durch die Veranstalter ein hohes Gästeaufkommen gesichert, für dies zu Investitionen im Zielgebiet. Diese Investitionen tragen zum Ausbau der (touristischen) Infra- und Suprastruktur bei, und machen so dieses Zielgebiet auch für Individualreisende akzeptabel sind. 

BWL und Management der Reisemittler (Reisebüromanagement)                         

Die Ausführungen zu den Grundlagen der Reisemittler und spez. des Reisbüros basieren auf  folgender Literatur:

Freyer/Pompl, Reisebüro-Management 1999

D. Hebestreit, Touristik-Marketing 1992

Pompl, AKAD Lehrbrief Allgemeine Tourismuslehre 3, Reiseveranstalter und Reisemittler

Pompl, Touristikmanagement Bd.1 + Bd. 2

Eigenschaften der Reisemittler sind:

In der Tourismusbranche, ist es üblich, dass touristische Leistungen nicht direkt vom Produzenten (Veranstalter), sondern von Zwischenhändlern an den Endverbraucher abgesetzt werden. Diese Zwischenhändler sind im Tourismus die Reisemittler. Die Aufgaben der Reisemittler besteht eigentlich in der reinen Vermittlungsleistung plus evtl. Zusatzverkäufen wie z.B. Reiserücktrittsversicherung, Auslandskrankenversicherung, Gepäckversicherung … Geht die Tätigkeit eines Reisemittlers (z.B. Reisebüro) über die Vermittlungsleistung hinaus, so wird aus dem Reisemittler ein Reiseveranstalter. In Deutschland, zählt schon die Zusammenstellung von mehreren Teilleistungen (es genügen zwei) zu einem Gesamtangebot mit einheitlichem Preis, als Veranstaltertätigkeit. 

 

Verkauft also ein Reisemittler, z.B. einen Hotelaufenthalt in Bali, sowie einen Flug nach Bali in welchem beide dieser Leistungen, als ein Gesamtangebot mit einem einheitlichen Preis angeboten werden, so zählt dies  schon als Veranstaltertätigkeit. Das Reisebüro tritt nun also als eigenständiger Reiseveranstalter einer Bali-Reise auf.

 

Reisebüros  sind Dienstleistungsbetriebe, die

-         den Reisekonsumenten bei der Planung und Durchführung von Reisen helfen

-         touristischen Betrieben / Leistungsträgern beim Absatz ihrer Betriebsleistungen helfen.

 

Reisebüro = Agent = Handelsvertreter (engl. Retailer)

o       Das Reisebüro vermittelt aus rechtlicher Sicht den Reisevertrag zwischen dem Veranstalter und dem Reisenden

o       Das Reisebüro vermittelt vorwiegend Pauschalreisen und andere touristische Leistungen

o       Das Reisebüro kann entweder nur als vermittelndes Reisebüro (Reisemittler) oder als sog. veranstaltendes Reisebüro (Reiseveranstalter) am Markt auftreten

o       Das Reisbüro hat gegenüber dem Reiseveranstalter und dem Leistungsträger gewisse Rechte und Pflichten, die vorher im Agenturvertrag (§ 84 HGB) vereinbart wurden.

o       Das Reisbüro ist das letzte Glied in der touristischen Wertschöpfungskette

Die verschiedenen Arten des Reisebüros

Zur Strukturierung können  drei Ordnungskriterien verwendet werden:

         Dominierender Geschäftsbereich

         Haupt- oder Nebenerwerbstätigkeit

         Rechtliche/wirtschaftliche Selbständigkeit.

 

Strukturierung nach dominierendem Geschäftsbereich

·        Voll-Reisebüros

Volle Lizenzierung: IATA, Bahn, DER sowie mindestens ein Leitveranstalter. Das  Vollreisebüro verkauft also neben den normalen Reisen/Pauschalreisen,  auch  Linienflugscheine und Bahnwerte. Das Vollreisebüro vertritt außerdem meist einen  Großveranstalter wie z.B. TUI oder Thomas Cook, sowie viele kleinere Reiseveranstalter Merkmale: Meist Kettenreisebüro,  Jahresumsatz über 5 Mio €, hoher Umsatzanteil des Firmengeschäfts

·        Klassisches Reisebüro

Es besitzt neben Reiseveranstalterlizenzen nur eine Lizenz zur Vermittlung von Beförderungsleistungen, also alternativ Bahn oder Flug

·        Touristik-Reisebüro

Die Vermittlungsleistung beschränkt sich auf die Angebote der Reiseveranstalter, es bestehen keine Lizenzen für den Vertrieb von Beförderungsleistungen. Touristik-Reisebüros sind meist nur Veranstalteragenturen, sie sind auf den Verkauf von Pauschalreisen spezialisiert. Merkmale: Touristik-Reisbüros sind meist von mittelständischer Struktur mit teilweise nur 1-2 Mitarbeitern. Der Jahresumsatz liegt unter 5 Mio €, meist Filialen von Reisebüroketten.

·        Buchungsstelle

Sie sind dadurch charakterisiert, das sie ausschließlich Reisen eines einzigen Veranstalters verkaufen. Es können zwei Typen von Buchungsstellen unterschieden werden, die unternehmenseigene Buchungsstelle eines Reiseveranstalters (z.B. Verkaufsbüro eines Sportreiseunternehmens am Ort des Firmensitzes), hier wird im direkten Vertrieb die Leistungen des Reiseveranstalters vertrieben. Der zweite Typ der Buchungsstelle sind die sog. „Reiseabteilungen“ in branchenfremden Unternehmen (z.B. Tankstellen, Banken, Buchclubs, Lottoannahmestellen etc).

·        Billig-Reisbüro

Die Tätigkeit umfasst den Verkauf von sog. Graumarkttickets. Dies sind Linienflugscheine die zu Sondertarifen d.h. Preisen unterhalb der staatlich genehmigten Flugpreise verkauft werden. Diese Reisebüros arbeiten ohne Fluglizenz und verstoßen eigentlich gegen geltendes Recht, werden mittlerweile aber nicht mehr juristisch verfolgt. Oftmals verkaufen diese RB auch Last-Minute-Reisen.

·        Spezial-Reisebüro

Diese Reisbüros haben eine enges aber jedoch tiefes Sortiment, welches sich auf die Vermittlung weniger Reisearten, für die jedoch eine hohe fachliche Kompetenz nötig ist, beschränkt. Meist werden Studentenreisen, Clubreisen oder Seereisen vermittelt.

·        Incoming Agentur

Diese Agentur ist in touristischen Zielgebieten angesiedelt und vermittelt Reiseleistungen der Standortregion an ortsfremde Reiseveranstalter und Gäste. Die Incoming Agentur steht den Gästen vor Ort zur Verfügung.

·        Firmenreisebüro

Dieses RB wird entweder als eigenständiges Unternehmen oder als Abteilung eines Vollreisebüros ( in diesem Fall jedoch als „Firmendienst“ vom Publikumsverkehr des Vollreisebüros räumlich getrennt) auf die Anforderungen des Geschäftsreiseverkehrs spezialisiert. Meistens werden neben der Reisevermittlung, weitere Serviceleistungen wie z.B. Reisplanung oder Dienstreiseabrechnung der Mitarbeiter erbracht. Der Begriff „Implant“ bezeichnet eine Reisebürofiliale in einem fremden Unternehmen.

·        Reisestelle

Im Unterschied zu anderen Reisebüros, handelt es sich bei der Reisstelle um kein touristisches Unternehmen, sondern um eine Abteilung eines nichttouristischen Unternehmens. Reisestellen besitzen, bzw. können auch keine Lizenzen für den Verkauf von Flugscheinen und Fahrkarten erwerben, und arbeiten daher meist mit dem Firmendienst eines Vollreisbüros zusammen

Strukturierung nach Haupt- oder Nebenerwerbstätigkeit des Reisemittlers (nach E. Kreilkamp)

         Haupterwerbsbüro: Es muss mindestens eine Person ausschließlich für den Verkauf von Reisen vorhanden sein, das Büro muss nach außen über eine eigene Darstellung verfügen und/oder als eigenständige Einheit erscheinen.

         Nebenerwerbsbüro: Jedes Reisebüro, das eines der obigen Kriterien nicht erfüllt.

         Sonderstellung der Reiseberater, da sie ihre Tätigkeit haupt- oder nebenberuflich ausüben können.

Einteilung nach der rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit

·        Selbstständige Einzelbüros

Diese Unternehmen sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Einzelbüros, die mit oder ohne Filialen geführt werden können. Nur ungebundene RB (keine Kooperation) sollen als Einzelbüros bezeichnet werden.

·        Filialbüros

Rechtlich und wirtschaftlich unselbstständige Betriebe, die zentral geführt werden. Der Leiter der Filiale ist Weisungsempfänger und für die Umsetzung der Weisungen verantwortlich. Unternehmen mit mehr als 10 Reisebüro-Filialen werden als Reisebürokette bezeichnet

·        Konzerneigene Reisebüros

Die Unternehmen werden als rechtlich und wirtschaftlich abhängige Abteilungen/Teilbetriebe mit oder ohne Ergebnisverantwortung geführt oder sind als Tochterunternehmen ausgegliederte Reisebüros oder Reisebüroketten.

·        Kooperationsbüros

Diese Unternehmen sind zwar rechtlich selbstständig, aber in ihrer wirtschaftlichen Selbstständigkeit teilweise erheblich eingeschränkt.

Wie sich aus den obigen Definitionen erkennen lässt, hängt das Tätigkeitsspektrum eines Reisevermittlungsbetriebes von der Art und der Anzahl der durch ihn vertretenen touristischen Betriebe ab. Das umfangreichste Angebot haben die Voll-Reisebüros, da diese Agenturverträge mit großen Reiseveranstaltern haben, und im Besitz einer IATA, und DB-Lizenz sind. Der Agenturvertrag und die Lizenzen (IATA, DB, DER)  werden hier kurz beschrieben:

Veranstalteragenturvertrag mit einem der großen Reiseveranstalter (z.B.TUI, Thomas Cook, REWE Touristik,...)

·        Der Agenturvertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen dem Handelsherren (Reiseveranstalter) und dem Handelsvertreter (Reisebüro)

·        Auch die Entlohnung (Provision meist 10 %) des Reisemittlers (Handelsvertreters)

wird in diesem Agenturvertrag geregelt 

Die IATA-Lizenz

  • IATA ist die Abkürzung für International Air Transport Association

  • Mit dieser Lizenz hat der Reisemittler das Recht zur Ausstellung von Linienflugscheinen der Linienfluggesellschaften (Airlines)
    • Die IATA-Lizenz ist an strenge Auflagen gekoppelt, welche der Reismittler zu erfüllen hat

    • Der dazugehörige „Airline-Agenturvertrag“ regelt die Rechte und Pflichten zwischen dem Handelsherren (Airline) und dem Handelsvertreter (Reismittler)

    • Dieser „Airline-Agenturvertrag“ regelte auch die Entlohnung des Handelsvertreters, doch seit dem 01.09.2004 werden von vielen Airlines keine Provisionen mehr an Reisemittler bezahlt (sog. Einführung der Nullprovision)

    • Airlines erheben eine sog. Bearbeitungs-Fee bei Direktbuchung

    • Auf der anderen Seite müssen Reisemittler/Reisebüros für Ihre Dienstleistung dem Kunden eine eigene zusätzliche Agent-Fee berechnen, um kostendeckend  arbeiten zu können

    Um eine Lizenz zu erhalten müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

    • Das Reisebüro muss ganzjährig und zu regelmäßigen Zeiten geöffnet haben.

    • Das Reisebüro darf seine Räumlichkeiten nicht mit einem anderen Reisebüro, IATA-Agenten oder einer Luftverkehrsgesellschaft teilen.

    • Das Reisebüro wird verpflichtet, sich an ein in Deutschland zugelassenes (CRS) Computerreservierungs- und Ticketingssystems anschließen zu lassen und sich einen erforderlichen Dokumentendrucker zu besorgen. Mögliche CRS sind z.B. START/ AMADEUS oder Merlin Sabre.

    • Es muss ein Tresor von mindestens 182 kg vorhanden sein. Dieser Tresor muss zu einem Gewicht von 500 kg zusätzlich in Boden oder Wand verankert sein.

    • Während den Geschäftszeiten des Reisebüros muss eine IATA-Fachkraft anwesend sein.

    • Auch auf finanzieller Basis werden Anforderungen an das Reisebüro gestellt; bei fehlender Bonität werden Sicherheitsleistungen gefordert.  

      Die DB-Lizenz

      • Der Reismittler hat das Recht zur Ausstellung von Bahnfahrkarten

      • DB-Lizenz ist  ebenfalls gewisse Auflagen gekoppelt

      • Der „DB-Agenturvertrag“ regelt die Rechte und Pflichten zwischen dem Handelsherren (Deutsche Bahn) und dem Handelsvertreter (Reisemittler)

        Voraussetzungen und Pflichten die sich aus der DB-Lizenz ergeben:

        Reisebüro`s mit DB-Lizenz, sind verpflichtet alle von der Deutschen Bahn AG vorgesehenen Bahnwerte zu verkaufen. Die Mitarbeiter des Reisebüros müssen über ein umfassendes Wissen über die Angebote der DB AG (Ausbildung als Reiseverkehrskaufmann/ -frau oder eine mindestens zweijährige Erfahrung im Verkauf von Bahnwerten) verfügen. Eine freundliche Verkaufsatmosphäre ist eine weitere notwendige Voraussetzungen. Im Verkaufsraum muss mind. ein von der DB AG zugelassenes elektronisches Verkaufssystem mit Dokumentendrucker vorhanden sein (z.B. START/ AMADEUS). Zudem muss die wirtschaftliche und finanzielle Lage der DB-Agentur abgesichert sein.

        Die DER-Lizenz

        • Diese Lizenz wird benötig, für die  Ausstellung von Fährtickets und von den in der Praxis gebräuchlichsten Hotelgutscheinen (Voucher)

        • Das Deutsche Reisebüro (DER) ist für viele Fährredeereien Generalagent in Deutschland, deshalb die Bezeichnung DER-Lizenz

          Geschäftsbereiche der Reisebüros

          Die Tätigkeit eines Reisebüros, ist die Vermittlung von Fremdenleistungen. Zu diesen Fremdeleistungen zählen z.B.

          • Vermittlung von Pauschal- und Teilpauschalreisen

          • Verkauf von Flugtickets,

          • Verkauf von Zugfahrkarten

          • Verkauf von Schiffs- und Fährpassagen

          • Reiseversicherungen (Gepäckversicherung, Reise-Rücktrittsverscherung, Auslands-krankenversicherung)

          • Vermittlung von Beherbergungsbetrieben

          • Vermittlung von Mietwagen

          • Kundenbetreuung

          • Inkasso des Reisepreises für den Reiseveranstalter

          • Information über Reiseländer, Infektionsschutz, Devisen, Zollbestimmungen ….

          • Besorgung von Reisedokumenten (Visa)

          • Vorverkauf von Eintrittskarten für Kultur- und Sportveranstaltungen

          • Nebenleistungen z.B. Verkauf von Reiseliteratur, Reisgepäck, Landkarten usw.

            Die Reisbüros erstellen entweder über den Auftrag eines Kunden oder von sich selbst aus, auf den touristischen Bedarf ausgerichtete Pakete von Reiseleistungen und erfüllen damit eine Produktionsfunktion. Teilweise wird der Reismittler sogar zum Reiseveranstalter, dies geschieht, sobald der Reisemittler zwei voneinander unabhängige Teilleistungen zu einer neuen Leistung kombiniert und diese zu einem einheitlichen Preis anbietet. In diesem Fall spricht man von „Eigentouristik“ d.h. das der Reiseveranstalter selbst Pauschalreisen organisiert und anbietet.

            Es werden die Geschäftsbereiche:

            „Vermittlung Touristik“       =          Vermittlung von Pauschalreisen

            „Vermittlung Flug“               =          Beratung /Verkauf von Flugtickets

            „Vermittlung Bahn“              =          Beratung / Verkauf von Bahnfahrkarten sowie Fähr- und

            Schiffspassagen

            Die Zukunft der Reisebüros

            Die Anzahl der Reisebüros wird sinken:

            • Starker Umsatzrückgang im stationären Reisevertrieb, bedingt durch den Verdrängungswettbewerb durch alternative Vertriebskanäle

            • Ertragsrückgänge aufgrund von sinkenden Provisionen und Anpassungen im Bereich der Serviceentgelte

            • Zu geringe Aktivitäten im Bereich der Kostenanpassung.

             

            Die verbleibenden Reisebüros werden allerdings gestärkt aus der Krise hervorgehen:

            • Diese Reisebüros positionieren sich über Service- und Dienstleistungsqualität und können sich so im Wettbewerb mit alternativen Vertriebskanälen behaupten

            • Sie kompensieren sinkende bzw. gestrichene Provisionen durch betriebswirtschaftliche Intelligenz

            • Sie haben ihre Kosten flexibilisiert und können diese kundenindividuell variieren

                                                                      

           

Quelle: Dr. Markus Heller, Der neue Ertragsmix für Reisebüros, Vortrag fvw Kongress Zukunft, Köln Okt. 2004